Bereits 25% der österreichischen Top 100 bieten eine mobile Bewerbungsmöglichkeit

Der Trend weg vom klassischen PC hin zum Smartphone ist auch im Recruiting angekommen: Eine Untersuchung von instapp.at ergibt, dass bereits 25% der österreichischen Top 100 Unternehmen (laut “trend Top 500”) eine mobile Bewerbungsmöglichkeit anbieten. Sogar mehr als 50% haben ihre generelle Unternehmens-Website für mobile Besucher optimiert. Dies ist auch dringend geboten, da laut einer aktuellen Studie sonst bis zu 75% der Bewerber verloren gehen.

Interessanterweise wären schon 60% der Unternehmenswebsites für Smartphones optimiert, doch bei der Hälfte dieser Unternehmen endet die Optimierung bei der Bewerbungsmöglichkeit. Der mobil surfende Job-Interessent kann sich zwar über das Unternehmen informieren, doch wenn er im Anschluss eine Bewerbung abgeben will, muss er auf einen Desktop-PC wechseln, oder sich mühsam durch nicht optimierte Seiten kämpfen.
Wer Bewerben kompliziert macht verliert 3 von 4 Interessenten

Im derzeit viel zitierten Kampf um die besten Talente ist dies ein gravierender Nachteil, weil durch solche Hürden viele Bewerber verloren gehen. Der amerikanische HR-Dienstleister “appcast.io” hat 250.000 echte Recruiting-Vorgänge ausgewertet: Von allen Interessenten, die ein Inserat geklickt haben, kam es im Anschluss bei 12,5% zu einer Bewerbung (“Click-to-Apply Ratio”), sofern der Vorgang in weniger als 5 Minuten zu erledigen war. Dauerte der Bewerbungsvorgang mehr als 15 Minuten, waren nur mehr 3,6% der Bewerber übrig, es gingen diesen Unternehmen also 3 von 4 Interessenten verloren. Ähnliches konnte Appcast bei der Länge von Bewerbungsfragebögen beobachten: Bis zu 25 Fragen sind für 10,6% der Bewerber akzeptabel, bei mehr als 50 zu beantwortenden Fragen bleiben nur mehr die Hälfte der Bewerber übrig (5,7%), der Rest verzichtet lieber.

Statistik mobile Bewerbungsmöglichkeit