75% der Unternehmen verlangen Formularbewerbungen, nur 8% der Bewerber wollen sie ausfüllen

Das Recruiting ändert sich derzeit stark, doch die Vorstellungen von Personalisten und Bewerbern gehen stark auseinander. Die aktuelle Studienreihe des „Centre of Human Resources Information Systems“ (CHRIS) der Universität Bamberg hat dies genauer untersucht: 75% der befragten Unternehmen präferieren die Bewerbung per Formular auf der Website, 23% können sich auch mit einer E-Mail-Bewerbung anfreunden und gerade mal 1 Prozent bevorzugt den Eingang per Post.

Der Blick auf die Antworten der Stellensuchenden dagegen zeigt, dass lediglich 8% der Bewerber ein Formular ausfüllen möchten – für 7% würde diese Vorgabe sogar einen Grund darstellen, sich gar nicht auf die Stelle zu bewerben.

Mit 83% ist bei Bewerbern das gute alte E-Mail noch immer auf Platz 1 der beliebtesten Bewerbungsformen, ist es doch bis jetzt die einfachste und schnellste Möglichkeit für sie.

Daher erhalten die Top 1.000 Unternehmen auch entgegen ihrer Wünsche nur 49% ihrer Bewerbungen per Formular, und stattdessen 36% via E-Mail und sogar noch 13% per Briefpost.

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Die Studienautoren erwarten allerdings trotz des Widerstands der Bewerber ein beständiges Wachstum der formularbasierten Bewerbung und ein langsames Verschwinden der Übermittlung von A4-Seiten als Papier oder PDF-Datei.

Der Umstieg aller Altersgruppen weg vom klassischen PC mit Tastatur hin zum Smartphone und Tablet stellt allerdings eine zusätzliche Hürde für Bewerbungsformulare dar: Sie wecken schon jetzt wenig Begeisterung bei Stellensuchenden, sind aber am Handy noch mühsamer bis gar nicht auszufüllen. Der Anteil der potentiellen Kandidaten, die lieber auf eine Bewerbung verzichten, wird daher weiter zunehmen.

Appvelox meint: Hier ist eine Lösung gefragt, der beiden Seiten das Leben einfacher macht – zb die mobile One Klick Bewerbung mit instapp!

Daten-Quelle und Grafik: https://www.uni-bamberg.de/isdl/